Störungen schnell diagnostiziert
Wir erkennen ein Startproblem oft schon am Verhalten des Ofens. So arbeiten wir gezielt auf die richtige Ursache hin.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.
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Geschrieben von Dries Nijs4 Min. Lesezeit
Ein Pelletofen startet oft wegen einer einfachen Ursache nicht. Denken Sie an fehlenden Strom, einen leeren oder blockierten Behälter, einen schmutzigen Brennertopf, einen defekten Zünder oder eine offene Tür. Gehen Sie die Ursachen von einfach bis komplex durch.
Macht der Ofen gar nichts, denken Sie an Strom. Reagiert er ohne Feuer, prüfen Sie Pellets und Zünder.
Ein Pelletofen startet oft wegen einer leicht zu findenden Ursache nicht, wie kein Strom oder eine herausgesprungene Sicherung, ein leerer oder blockierter Pelletbehälter, ein schmutziger Brennertopf, ein verschlissener Zünder, eine nicht richtig schließende Tür oder eine aktive Fehlermeldung. In vielen Fällen liegt das Problem bei den Grundlagen, sodass Sie es oft selbst beheben können.
Gehen Sie die Ursachen von einfach bis komplex durch und ändern Sie nur eine Sache auf einmal. Prüfen Sie zuerst, ob das Gerät überhaupt nicht reagiert oder ob es reagiert, aber keine Flamme erzeugt. Dieser Unterschied bestimmt die Richtung Ihrer Suche und erspart Ihnen unnötigen Aufwand.
Macht der Ofen gar nichts, denken Sie an Strom. Reagiert er ohne Feuer, prüfen Sie Pellets und Zünder.
Reagiert das Gerät auf keinen Knopf, müssen Sie den Brennertopf oder die Pellets noch nicht überprüfen. Konzentrieren Sie sich zuerst auf die Stromversorgung. Leuchtet das Display auf, aber das Feuer bleibt aus, überspringen Sie die elektrischen Prüfungen und gehen direkt zu den Pellets, dem Brennertopf und der Zündung. Das spart Zeit.
Wir erkennen ein Startproblem oft schon am Verhalten des Ofens. So arbeiten wir gezielt auf die richtige Ursache hin.
Wir arbeiten mit unterschiedlichsten Pelletöfen und deren Fehlercodes. Dadurch können wir eine Störung schnell richtig einordnen.
Können Sie ein Problem selbst lösen, sagen wir Ihnen das. Ist es Facharbeit, erklären wir Ihnen warum.
Prüfen Sie den Strom, den Stecker und die Sicherung im Stromkasten. Schalten Sie den Hauptschalter des Ofens bei Bedarf neu ein.
Prüfen Sie, ob der Behälter genug Pellets enthält und ob die Pellets trocken und rieselfähig sind, da feuchte Pellets verklumpen und die Zufuhr blockieren.
Leeren Sie den Brennertopf und kratzen Sie die Löcher frei, denn ein voller oder verkohlter Topf verhindert eine gute Zündung.
Prüfen Sie, ob Tür und Aschenkasten vollständig schließen. Eine offene Tür stoppt den Start aus Sicherheitsgründen.
Prüfen Sie, ob die Schnecke Pellets fördert. Mehr dazu lesen Sie unter einem Pelletofen, der keine Pellets fördert.
Hören Sie, ob der Zünder aufheizt. Einen defekten Glühzünder erkennen Sie an den Signalen eines defekten Zünders.
Zwei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit. Pellets von schlechter Qualität oder Pellets, die Feuchtigkeit aufgenommen haben, fallen schlecht in den Brennertopf und zünden schwer. Ersetzen Sie diese im Zweifelsfall durch einen frischen, trockenen Sack.
Auch die Türdichtung spielt eine Rolle. Eine verschlissene oder plattgedrückte Dichtung lässt Falschluft eindringen, wodurch die Druckmessung fehlschlägt und der Ofen nicht startet. Fühlt sich die Dichtung hart an oder sehen Sie einen Spalt, ist ein Austausch sinnvoll.
Steckt der Stecker in der Steckdose und ist die Sicherung eingeschaltet
Sind genug Pellets im Behälter und sind sie trocken
Ist der Brennertopf leer und sind die Löcher frei
Schließen Tür und Aschenkasten vollständig
Wird ein Fehlercode auf dem Display angezeigt
Wurde der Ofen im letzten Jahr gewartet
Bleiben die grundlegenden Prüfungen erfolglos, deutet das Problem oft auf ein verschlissenes Bauteil oder eine Störung in der Steuerung hin. Ein defekter Zünder, ein hakender Schneckenmotor, ein verstopfter Abgasweg oder ein kaputter Drucksensor kann den Start blockieren.
Der Zünder ist ein Heizelement, das die Pellets entzündet. Dreht sich die Schnecke und fallen Pellets in den Topf, aber die Zündung bleibt aus, ist der Zünder ein starker Verdächtiger. Fördert die Schnecke hingegen gar nichts, suchen Sie eher beim Behälter, dem Zufuhrrohr oder dem Schneckenmotor.
Auch der Rauchgasabzug spielt eine Rolle. Ein Pelletofen benötigt einen guten Zug, um zu starten. Ein verstopfter Topf, ein schmutziger Rauchgasventilator oder ein geknickter Abzug stört die Druckmessung, woraufhin der Ofen aus Sicherheitsgründen nicht zündet.
Erscheint ein Code auf dem Display, schlagen Sie diesen im Handbuch nach oder nutzen Sie unsere Übersicht unter was ein Fehlercode bei Ihrem Pelletofen bedeutet. Ein Code hilft, die Ursache schneller zu finden. Ohne klaren Code testen Sie die Teile am besten einzeln oder ziehen einen Techniker hinzu.
Ein Ofen, der schlecht startet, leidet oft unter mangelnder Wartung. Ein schmutziger Brennertopf, ein voller Aschenkasten oder ein verschlammter Abgasweg stören die Zündung und den Zug. Wie oft Sie den Ofen überprüfen lassen sollten, lesen Sie unter wie oft Sie einen Pelletofen am besten warten.
Achten Sie auch auf Rauch beim Starten. Wenn viel Rauch austritt oder die Flamme schwach bleibt, sehen Sie sich die möglichen Ursachen unter Rauch beim Starten eines Pelletofens an.
Regelmäßige Wartung verhindert viele Startprobleme. Ein jährlicher Service mit gereinigtem Topf, sauberem Abgasweg und gekehrtem Schornstein hält den Zug und die Zündung intakt. So verhindern Sie, dass sich kleine Verschmutzungen langsam zu einer Störung auswachsen, die den Ofen blockiert.
Die Vorschriften zu Prüfungen und Zertifikaten unterscheiden sich je nach Region. Konsultieren Sie immer Ihre Gemeinde, Ihren Versicherer und das Handbuch des Herstellers als verbindliche Quelle. Wenn Sie bei einer elektrischen oder internen Reparatur unsicher sind, überlassen Sie dies einem Fachmann.
Wenn Sie den Ofen nach den grundlegenden Prüfungen immer noch nicht zum Laufen bringen, ist die weitere Fehlersuche echte Facharbeit. Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an und wir schauen uns gemeinsam die Ursache an.
Wenn Ihr Pelletofen gar nichts macht, liegt es meist am Strom. Überprüfen Sie den Stecker, die Steckdose und die Sicherung im Stromkasten. Schalten Sie den Hauptschalter des Ofens neu ein. Bleibt das Display aus, kann die Steuerung oder das Netzteil defekt sein.
Wenn das Display reagiert, aber kein Feuer entsteht, liegt das Problem meist bei den Pellets oder dem Zünder. Prüfen Sie, ob der Behälter gefüllt ist, die Schnecke fördert und der Brennertopf leer und sauber ist. Ein verschlissener Zünder ist ebenfalls eine häufige Ursache.
Ja, viele Pelletöfen starten nicht, wenn die Tür oder der Aschenkasten nicht vollständig geschlossen ist. Ein Sicherheitsschalter oder ein Druckunterschied blockiert dann den Start. Kontrollieren Sie, ob die Türdichtung noch gut abdichtet und der Aschenkasten richtig sitzt.
Rufen Sie einen Fachmann, sobald die grundlegenden Prüfungen von Strom, Pellets, Brennertopf und Tür keine Lösung bringen. Auch bei einem wiederkehrenden Fehlercode, einem defekten Zünder oder einem verdächtigen Geruch sollten Sie Hilfe holen, besonders bei elektrischen oder internen Reparaturen.
