Experte für Störungen
Wir reparieren täglich Pelletöfen, die ausgehen oder abschalten. Sie erhalten eine klare Diagnose ohne unnötige Teile.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.
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Geschrieben von Dries Nijs3 Min. Lesezeit
Ein Pelletofen, der beim Heizen ausgeht, hat fast immer ein Problem mit der Pelletzufuhr, der Luftzufuhr oder einem Sicherheitssensor. Überprüfen Sie zuerst den Vorratsbehälter, die Brennerschale und den Lufteinlass, bevor Sie an die Elektronik denken.
Wiederholtes Ausfallen oder ein wiederkehrender Fehlercode erfordert eine Wartung.
Ein Pelletofen geht während des Betriebs aus, wenn die Verbrennung durch einen Mangel an Pellets, zu wenig Verbrennungsluft oder einen eingreifenden Sicherheitssensor unterbrochen wird. Meistens liegt die Ursache bei einem leeren Behälter, einer Brückenbildung bei den Pellets, einer verschmutzten Brennerschale, einem verstopften Lufteinlass oder einem Schornstein mit zu wenig Zug. Auch Überhitzung oder ein verschmutzter Abgasventilator kommen oft vor.
Die gute Nachricht ist, dass Sie die meisten Ursachen selbst überprüfen können, bevor Sie einen Techniker rufen. Gehen Sie dabei systematisch vor, von den Pellets bis zum Abgasrohr. Nachfolgend lesen Sie, wo Sie beginnen, welche Lösung zu welcher Ursache passt und wann eine Wartung wirklich nötig ist.
Ein Pelletofen, der ausgeht, hat meist keinen Defekt, sondern signalisiert, dass der Ofen einen Grenzwert überwacht. Die Elektronik spürt, dass die Flamme zu schwach wird, die Temperatur zu niedrig bleibt oder der Druck zu stark abweicht, und schaltet dann aus Sicherheitsgründen ab. Ihre Aufgabe ist es, diesen Grenzwert wieder in den normalen Bereich zu bringen.
Ein Pelletofen, der abschaltet, fällt fast immer in eine von zwei Kategorien. Entweder gelangt der Brennstoff nicht richtig in die Brennerschale, oder es stimmt etwas mit der Luft oder einem Sensor nicht. Dieser Vergleich hilft Ihnen, schnell die richtige Richtung zu wählen.
Geht Ihr Pelletofen immer im selben Moment aus, notieren Sie sich den Fehlercode und die Uhrzeit, denn das weist oft direkt auf die Ursache hin.
Wir reparieren täglich Pelletöfen, die ausgehen oder abschalten. Sie erhalten eine klare Diagnose ohne unnötige Teile.
Nach einer Inspektion reinigen wir den Ofen und das Abgasrohr vollständig. Sie erhalten ein Zertifikat für Ihre Versicherung.
Wir schauen uns Ihren Ofen, den Schornstein und die Pellets gemeinsam an. So verhindern Sie, dass dieselbe Störung immer wiederkehrt.
Gehen Sie die Schritte der Reihe nach durch und starten Sie erst neu, wenn Sie jede Prüfung abgeschlossen haben. So schließen Sie die Ursachen nacheinander aus.
Prüfen Sie zuerst den Vorratsbehälter. Füllen Sie ihn auf, falls er leer ist, und lockern Sie die Pellets auf, um eine Brückenbildung zu lösen.
Entleeren Sie die Brennerschale und bürsten Sie die Löcher frei, damit die Verbrennungsluft wieder hindurchströmen kann.
Kontrollieren Sie den Lufteinlass und den Schornstein auf Asche, Ruß, Vogelnester oder andere Verstopfungen.
Reinigen Sie den Aschenkasten und den Wärmetauscher, denn Ablagerungen bremsen den Zug und den Luftstrom.
Prüfen Sie, ob die Tür und der Aschenkasten luftdicht schließen, da ein Spalt die Druckmessung stört.
Starten Sie den Ofen neu und notieren Sie, ob dieselbe Fehlermeldung wiederkehrt.
Kommt der Ofen nach dieser Runde wieder normal auf Temperatur, lag die Ursache fast sicher an Verschmutzungen oder den Pellets. Schaltet er weiterhin ab, prüfen Sie den Zug, den Ventilator und die Sensoren.
Gehen Sie diese Punkte durch, bevor Sie den Ofen erneut starten. Ist alles in Ordnung und der Ofen geht trotzdem aus, liegt die Ursache tiefer und eine weitere Prüfung ist nötig.
Vorratsbehälter gefüllt und Pellets trocken sowie locker
Brennerschale leer und Löcher frei
Lufteinlass und Schornstein frei von Verstopfungen
Aschenkasten und Wärmetauscher gereinigt
Tür und Aschenkasten schließen luftdicht
Fehlercode und Uhrzeit notiert
Schaltet der Ofen nach diesen Kontrollen weiterhin ab, liegt das Problem oft tiefer in der Zufuhr oder der Abgasabfuhr. Dreht sich die Förderschnecke zwar, aber es gelangen keine Pellets in die Brennerschale, lesen Sie warum Ihr Pelletofen keine Pellets mehr zuführt.
Sehen Sie eine schwache Flamme mit viel Rußansatz, handelt es sich meist um ein Luftproblem, wie wir bei ein Pelletofen, der schlecht brennt oder viel Ruß abgibt erklären. Schaltet der Ofen mit einem lauten oder vibrierenden Motor ab, prüfen Sie die Symptome eines defekten Abgasventilators.
Geht der Ofen kurz nach Erreichen der vollen Leistung aus, denken Sie an Überhitzung oder Druckverlust. Ein verstopfter Wärmetauscher, ein dichter Lufteinlass oder ein schwacher Abzug lassen die Temperatur oder den Druck den sicheren Bereich verlassen, woraufhin die Sicherung den Ofen abschaltet.
Geht Ihr Pelletofen wiederholt aus oder tritt eine Fehlermeldung immer wieder auf, ist eine Wartung erforderlich. Ein Monteur misst den Zug, reinigt den Wärmetauscher sowie das Abgasrohr und überprüft die Sensoren und den Ventilator. Das behebt versteckte Störungen, bevor sie den Ofen komplett lahmlegen.
Haben Sie Zweifel an einem Code auf dem Display, lesen Sie nach, was ein Fehlercode auf Ihrem Pelletofen bedeutet. Sind Sie sich nicht sicher, ob es Zeit für eine große Inspektion ist, erfahren Sie hier, wann Sie den Pelletofen professionell reinigen lassen sollten.
Die genauen Regeln rund um Wartung und Zertifikate unterscheiden sich je nach Gemeinde, Region und Versicherer. In Belgien gelten zudem die NBN-Normen für die Abgasabfuhr, während in den Niederlanden die Gemeinde und der Versicherer maßgeblich sind. Konsultieren Sie immer Ihre eigene Police und das Handbuch des Herstellers als verbindliche Quelle.
Bekommen Sie die Störung nicht behoben oder trauen Sie sich nicht, den Ofen selbst zu öffnen, lassen Sie den Pelletofen von einem Fachmann überprüfen. Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an und verhindern Sie, dass ein kleines Problem zu einer teuren Reparatur wird.
Meistens durch einen Mangel an Pellets, zu wenig Verbrennungsluft oder einen eingreifenden Sensor. Überprüfen Sie den Vorratsbehälter, die Brennerschale und den Lufteinlass und reinigen Sie den Aschenkasten sowie den Wärmetauscher. Tritt die Störung erneut auf, lassen Sie den Ofen überprüfen.
Ja, eine Brennerschale voller Asche oder Schlacke blockiert die Verbrennungsluft und die Zündung. Die Flamme erlischt dann und der Ofen bleibt stehen. Entleeren Sie die Brennerschale und bürsten Sie die Löcher bei jeder Ascheentleerung frei.
Ein Fehlercode weist auf eine spezifische Ursache hin, wie eine zu niedrige Temperatur, Druckverlust oder Überhitzung. Notieren Sie sich den Code und die Uhrzeit und schlagen Sie die Bedeutung in Ihrem Handbuch nach. Kehrt der Code wieder, ist eine Wartung erforderlich.
Wenn der Ofen nach der Reinigung und Kontrolle weiterhin abschaltet, ist eine professionelle Wartung empfehlenswert. Ein Monteur misst den Zug, testet die Sensoren und reinigt das Abgasrohr. So vermeiden Sie Schäden und eine unsichere Situation.
