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Rauchgeruch im Haus durch den Schornstein

Rauchgeruch im Haus durch den Schornstein

Veröffentlicht am 4. August 2026Dries NijsGeschrieben von Dries Nijs4 Min. Lesezeit

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Rauchgeruch im Haus durch den Schornstein kurz erklärt


Rauchgeruch im Haus bedeutet, dass Rauchgase durch schlechten Zug, ein Leck oder Unterdruck im Haus zurückschlagen. Behandeln Sie dies als CO-Risiko, heizen Sie nicht weiter und suchen Sie die Ursache im Schornstein.

Wenn Sie drinnen Rauch riechen, leckt Ihr Schornstein irgendwo. Lüften Sie und lassen Sie ihn überprüfen.

Rauchgeruch im Haus weist fast immer darauf hin, dass die Rauchgase nicht vollständig durch den Schornstein nach draußen entweichen. Die Ursache liegt meist an schlechtem Zug, einem Leck oder einem schlechten Anschluss, Unterdruck im Haus oder abgelagertem Kreosot.

Behandeln Sie diesen Rauchgeruch als Sicherheitssignal, denn auf demselben Weg, auf dem Rauch eindringt, kann auch Kohlenmonoxid eindringen. CO können Sie weder riechen noch sehen, aber es ist lebensgefährlich. Suchen Sie deshalb erst die Ursache und reparieren Sie den Schornstein, bevor Sie wieder heizen.

Rauchgeruch im Haus: einfache Ursache oder defekter Schornstein

Für Rauchgeruch gibt es grob zwei Arten von Ursachen. Manchmal handelt es sich um eine vorübergehende Störung des Luftstroms, die Sie selbst beheben können. Häufig deutet ein anhaltender Rauchgeruch jedoch auf ein Leck oder einen Defekt im Schornstein hin, was eine Reparatur durch einen Fachmann erfordert.


Eine einfache Ursache können Sie selbst beheben, aber ein Leck im Schornstein sollten Sie immer reparieren lassen.

Schornstein überprüfen lassen

Wir spüren Lecks, schlechte Anschlüsse und Zugprobleme mit einer Kamerainspektion auf. Sie erhalten einen klaren Bericht darüber, was getan werden muss.

Sicherheit geht vor

Bei einem Verdacht auf CO handeln wir sofort. Wir installieren und überprüfen Schornsteine nach den geltenden Normen.

Reparatur und Beratung

Von einer neuen Dichtung bis zu einem komplett neuen Schornstein reparieren wir den Rauchabzug fachgerecht. Danach heizen Sie wieder sicher.

Schritt für Schritt die Ursache ermitteln

Gehen Sie systematisch vor und stellen Sie Ihre eigene Sicherheit immer an die erste Stelle. Mit den folgenden Schritten schließen Sie die häufigsten Ursachen nach und nach aus.

  1. Stoppen Sie den Heizbetrieb und öffnen Sie Fenster und Türen, sobald Sie Rauchgeruch wahrnehmen. Prüfen Sie, ob Ihr CO-Melder Alarm schlägt.

  2. Schalten Sie mechanische Abluftsysteme aus, also Dunstabzugshaube, Badlüfter und Wäschetrockner. Verbessert sich die Situation, war Unterdruck die Ursache.

  3. Kontrollieren Sie, ob der Ofen ausreichend Zuluft erhält, zum Beispiel über ein Lüftungsgitter oder eine Raumbelüftung.

  4. Überprüfen Sie das sichtbare Ofenrohr und den Anschluss auf lose Teile, Ruß oder Spuren von abgelagertem Teer.

  5. Lassen Sie im Zweifelsfall das gesamte Abgasrohr mit einer Kamera inspizieren, um verborgene Lecks und Verengungen aufzudecken.

Löst einer dieser Schritte das Problem sofort, handelte es sich um eine einfache Ursache. Kommt der Rauchgeruch trotz guter Zuluft und ausgeschalteter Abluft immer wieder zurück, deutet das stark auf ein Leck oder eine Verengung im Schornstein selbst hin.

Testen Sie den Verdacht auf einen schlechten Schornsteinzug ruhig bei einem kalten und einem warmen Ofen. Zieht der Kamin erst nach einigen Minuten richtig, musste sich der Schornstein lediglich aufwärmen. Bleibt der Zug auch im warmen Zustand schwach, sollten Sie das Abgassystem gründlich überprüfen lassen.

Wann Sie sofort stoppen und lüften sollten

Bei den folgenden Anzeichen sollten Sie das Heizen umgehend einstellen, Fenster und Türen öffnen und bei Bedarf das Haus verlassen. Diese Checkliste hilft Ihnen bei einer schnellen Entscheidung.

  • Ihr CO-Melder schlägt Alarm oder piept kurz nach dem Anzünden des Ofens.

  • Sie verspüren Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder ungewöhnliche Müdigkeit während des Heizens.

  • Mehrere Personen oder Haustiere fühlen sich gleichzeitig im selben Raum unwohl.

  • Es liegt sichtbarer Rauch oder ein starker Brandgeruch im Wohnraum.

  • Die Beschwerden verschwinden, sobald Sie draußen sind, und kehren drinnen wieder zurück.

Diese Signale können auf eine CO-Ansammlung hinweisen. Nehmen Sie diese immer ernst, auch wenn sie sich mild anfühlen. Lüften und den Raum verlassen kostet nichts und kann großen Schaden verhindern.

Warum Rauchgeruch ein Sicherheitssignal ist

Rauchgeruch und CO nehmen denselben Weg nach innen. Wo Abgase entweichen, kann auch Kohlenmonoxid austreten, und dieses Gas können Sie weder sehen noch riechen. Lesen Sie deshalb, warum Rauch im Haus gefährlich ist und wie Sie das CO-Risiko bei Öfen und Kaminen minimieren.

Unterdruck ist eine häufige, oft unterschätzte Ursache. Moderne, gut isolierte Häuser sind luftdicht, sodass eine starke Abluft den Ofen sozusagen rückwärts atmen lässt. Ausreichend Zuluft oder ein Lüftungsgitter im Aufstellraum hilft, dies zu vermeiden.

Abgelagertes Kreosot (Glanzruß) verströmt auch bei einem kalten, nicht brennenden Ofen einen beißenden Rauchgeruch. Das ist ein klares Zeichen dafür, dass der Schornstein gründlich gereinigt werden muss. Schieben Sie dies nicht auf, denn Kreosot erhöht zudem die Gefahr eines Schornsteinbrandes.

Ein CO-Melder in der Nähe des Ofens ist kein Luxus, sondern ein grundlegender Schutz, der Sie rechtzeitig warnt. Unterschätzen Sie einen anhaltenden Geruch niemals, auch wenn er nur schwach erscheint.

Bei Zweifeln an CO: Lüften und einen Fachmann rufen

Haben Sie den Verdacht auf einen CO-Austritt, lüften Sie sofort, verlassen Sie den Raum und rufen Sie einen Fachmann oder im Notfall die Feuerwehr. Suchen Sie nicht selbst nach der Quelle, solange die Beschwerden anhalten. Ihre Gesundheit hat Vorrang vor der Reparatur des Kaminrohrs.

Liegt die Ursache im Schornstein, lässt sich das nicht mit einem Lufterfrischer beheben. Lesen Sie, was zu tun ist, wenn der Rauch ins Haus zurückkehrt, und warum der Kamin nicht gut zieht. Bei einem Pelletofen gehören ein schlechter Zug und Rauchgeruch manchmal zu allgemeinen Pelletofen-Problemen und Reparaturen.

Die Vorschriften für Schornsteine und das regelmäßige Kehren variieren zudem je nach Region und Gemeinde in Belgien sowie pro Gemeinde in den Niederlanden. Ein fachgerecht installiertes und gewartetes Abgasrohr mit gültigem Zertifikat vermeidet sowohl lästigen Rauchgeruch als auch Diskussionen mit Ihrer Versicherung.

Nehmen Sie dauerhaft Rauchgeruch im Haus wahr, sollten Sie nicht abwarten und Ihren Schornstein überprüfen lassen. Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an und heizen Sie danach wieder mit einem sicheren Gefühl.

Schornstein überprüfen oder reparieren lassen?

Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.

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Häufig gestellte Fragen

Ja, Rauchgeruch im Haus kann gefährlich sein, da durch dieselben Lecks auch Kohlenmonoxid eindringen kann. Heizen Sie nicht weiter, lüften Sie den Raum und lassen Sie den Schornstein überprüfen, bevor Sie wieder heizen.