Fachwissen zu Rauchgasen
Wir wissen, wie Kohlenmonoxid und Feinstaub in den Wohnraum gelangen, und spüren die Ursache für Rauch im Haus gezielt auf.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.

Geschrieben von Dries Nijs2 Min. Lesezeit
Rauch im Haus ist gefährlich, da Rauchgase Kohlenmonoxid, Feinstaub und giftige Verbrennungsstoffe enthalten. Kurzfristig drohen vor allem CO-Vergiftung und Erstickung, langfristig Schäden an Atemwegen und Herz durch Feinstaub und Ruß.
Kohlenmonoxid riechen Sie nicht, weshalb Sie auch leichten Rauchgeruch niemals ignorieren dürfen. Lüften Sie sofort, schalten Sie das Gerät aus und suchen Sie nach der Ursache.
Rauch im Haus ist gefährlich, weil Rauchgase ein Gemisch aus Kohlenmonoxid, Feinstaub und giftigen Verbrennungsprodukten enthalten, die Ihren Körper schnell belasten. Kurzfristig ist Kohlenmonoxid (CO) das größte Risiko, da dieses Gas geruchlos ist und zu Erstickung oder CO-Vergiftung führen kann. Langfristig schädigen Feinstaub und Ruß Ihre Atemwege und Ihr Herz. Das Tückische ist, dass man eine gefährliche Situation nicht immer gut riecht oder sieht. Deshalb ist es ratsam, jede Form von Rauch in Innenräumen ernst zu nehmen und die Ursache zu ermitteln. Nachfolgend lesen Sie, warum Rauch im Haus so gefährlich ist und was Sie konkret tun sollten.
Verlassen Sie sich nie nur auf Ihre Nase: Kohlenmonoxid riechen Sie nicht, behandeln Sie daher jeden Rauch im Haus als mögliche Gefahr.
Öffnen Sie Fenster und Türen und sorgen Sie für kräftigen Durchzug.
Schalten Sie das Gerät aus und lassen Sie es nicht weiterbrennen.
Gehen Sie mit allen Bewohnern und Haustieren ins Freie, wenn Sie sich unwohl fühlen.
Wählen Sie bei Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder Verwirrtheit den Notruf 112.
Suchen Sie anschließend nach der Ursache, zum Beispiel einem verstopften oder undichten Schornstein.
Lassen Sie das Gerät und den Rauchabzug überprüfen, bevor Sie wieder heizen.
Fachwissen zu Rauchgasen
Wir wissen, wie Kohlenmonoxid und Feinstaub in den Wohnraum gelangen, und spüren die Ursache für Rauch im Haus gezielt auf.
Kontrolle von Ofen und Abzug
Wir prüfen Gerät, Anschlüsse und Schornstein auf Lecks und schlechten Zug. Kleine Mängel erkennen wir, bevor sie gefährlich werden.
Beratung zu CO-Meldern
Wir beraten Sie zur optimalen Platzierung und Wartung von CO-Meldern, damit Sie im Ernstfall rechtzeitig gewarnt werden.
Sichtbarer Rauch oder Qualm, der in den Raum gelangt, anstatt nach draußen abzuziehen.
Ein anhaltender Rauch- oder Brandgeruch, selbst wenn er schwach ist.
Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit, die verschwinden, sobald Sie an der frischen Luft sind.
Mehrere Bewohner oder Haustiere, die sich gleichzeitig unwohl fühlen.
Rußablagerungen rund um das Gerät, den Anschluss oder an der Wand.
Ein CO-Melder, der Alarm schlägt, oder eine gelbe Flamme anstelle einer sauberen Verbrennung.
Rauch im Haus ist gefährlich, weil die Gefahr oft größer ist als sie scheint, besonders bei unbemerktem Kohlenmonoxid. Ein wenig Rauch kann auf einen schlechten Zug, eine Verstopfung oder ein Leck im Rauchabzug hinweisen, wodurch Rauchgase in den Wohnraum gelangen. Gefährdete Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit Herz- oder Atemwegserkrankungen reagieren darauf schneller und intensiver. Ein guter CO-Melder warnt Sie rechtzeitig, auch nachts, und ist daher ein wichtiger Grundschutz. Lesen Sie, wie Kohlenmonoxid entsteht und wirkt in unserem Artikel über die CO-Gefahr bei Öfen und Kaminen, und erfahren Sie mehr über den richtigen Platz für einen CO-Melder.
Rauch im Haus hat fast immer eine klare Ursache, von einem verstopften Rohr bis hin zu falscher Heiztechnik oder mangelnder Frischluft. Tritt das Problem wiederholt auf, ist die Fehlersuche wichtiger als die Weiterbenutzung. In unserem Artikel über Rauch, der ins Haus zurückströmt lesen Sie die häufigsten Ursachen und Lösungen. Vorbeugung beginnt mit richtigen Heizgewohnheiten und trockenem Brennstoff, wie in unserer Anleitung zum brandsicheren Heizen mit Holz oder Pellets beschrieben. In Belgien und Deutschland gelten zudem Vorschriften bezüglich Wartung und Kehrpflicht, die je nach Region oder Gemeinde variieren können. Konsultieren Sie daher immer Ihre Gemeinde sowie die Bedienungsanleitung Ihres Geräts. Eine regelmäßige Überprüfung von Abzug und Gerät ist der beste Weg, Rauchgase dort zu halten, wo sie hingehören: im Abflussrohr.
Zweifeln Sie an der Sicherheit Ihres Ofens oder Schornsteins, lassen Sie diesen lieber heute noch überprüfen, als mit erhöhtem Risiko weiterzuheizen. Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an.
Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.
Ja, auch wenig Rauch in Innenräumen sollten Sie ernst nehmen. Rauchgase enthalten Kohlenmonoxid, das man nicht riecht, weshalb selbst schwacher Rauchgeruch mit gefährlichen CO-Konzentrationen einhergehen kann. Lüften Sie sofort und suchen Sie die Ursache.
Achten Sie auf Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit, die nachlassen, sobald Sie im Freien sind. Fühlen sich mehrere Personen oder Haustiere bei brennendem Ofen gleichzeitig unwohl, deutet das stark auf Kohlenmonoxid hin. Gehen Sie ins Freie und wählen Sie bei schweren Symptomen den Notruf 112.
Kinder, ältere Menschen und Personen mit Herz- oder Lungenleiden reagieren schneller und empfindlicher auf Rauchgase. Ihr Körper verträgt Kohlenmonoxid und Feinstaub schlechter, sodass Beschwerden früher und intensiver auftreten. Bei diesen Gruppen sind schnelles Lüften und medizinische Hilfe besonders wichtig.
Feinstaub und Ruß aus Rauch dringen tief in die Lunge ein und belasten langfristig Atemwege und Herz. Wiederholte Belastung in Räumen verschlimmert Asthma sowie Atemwegsbeschwerden und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher ist auch Rauch ohne direkte CO-Gefahr ungesund.
