Fachkundige Inspektion
Wir beurteilen den Zustand Ihres Rauchkanals und erkennen Kreosot in jedem Stadium. Sie wissen sofort, ob Kehren ausreicht oder Eingreifen nötig ist.
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Geschrieben von Dries Nijs4 Min. Lesezeit
Kreosot im Schornstein entsteht bei unvollständiger Verbrennung und abkühlenden Rauchgasen, die teerartige, brennbare Stoffe an der Wand des Rauchkanals ablagern. Der Aufbau wird durch feuchtes Holz, Drosseln, eine zu niedrige Rauchgastemperatur und einen zu kalten oder zu weiten Kanal beschleunigt.
Da Kreosot hervorragend brennt, ist es die Hauptursache für Schornsteinbrände. Trockenes Heizen, gutes Durchbrennen und jährliches Kehren halten die Ablagerung unter Kontrolle.
Kreosot im Schornstein entsteht, wenn Rauchgase unvollständig verbrennen und zu stark abkühlen, wodurch teerartige Stoffe sich als brennbare Schicht an der Wand des Rauchkanals ablagern. Diese Ablagerung beginnt als dünner, rußartiger Film, kann sich jedoch bei falschem Heizen zu einer dicken, klebrigen oder sogar glasartigen Kruste entwickeln. Die Hauptursachen sind feuchtes Holz, Drosseln mit zu wenig Luft, eine zu niedrige Rauchgastemperatur und ein zu kalter oder zu weiter Kanal. Während des Verbrennens entstehen neben Wasserdampf auch unverbrannte Holzgase, und solange diese Gase heiß bleiben, verlassen sie den Kanal, ohne sich abzusetzen. Sobald sie jedoch unter etwa 150 Grad abkühlen, kondensieren die Teerpartikel an der kalten Wand. Da Kreosot hervorragend brennt, ist diese Ablagerung die Hauptursache für Schornsteinbrände. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Kreosot genau entsteht, welche Stadien Sie erkennen und wie Sie den Aufbau verlangsamen können.
Als Faustregel gilt: Je kälter die Rauchgase und je feuchter das Holz, desto schneller bildet sich Kreosot in Ihrem Schornstein.
Wir beurteilen den Zustand Ihres Rauchkanals und erkennen Kreosot in jedem Stadium. Sie wissen sofort, ob Kehren ausreicht oder Eingreifen nötig ist.
Sie erhalten konkrete Ratschläge zum trockenen Heizen, korrekten Zug und zur Isolierung des Kanals. So begrenzen Sie die Bildung brennbarer Ablagerungen.
Hartes, glasartiges Kreosot erfordert spezielles Werkzeug. Wir entfernen Ablagerungen sicher und liefern das zugehörige Zertifikat.
Stadium 1: Rußartige Ablagerung. Eine trockene, pulverige bis leicht schuppige Schicht, die größtenteils aus Ruß besteht. Diese Ablagerung lässt sich von Ihnen oder einem Schornsteinfeger relativ einfach wegkehren.
Stadium 2: Klebriger, körniger Teer. Eine zähe, glänzende Schicht, die bei wiederholtem Drosseln und Abkühlen entsteht. Sie haftet stark und erfordert kräftiges mechanisches Kehren, manchmal mit speziellem Werkzeug.
Stadium 3: Hartes Glanzglas. Eine steinharte, glasartige Kruste, die sich wie eine Lackschicht um den Kanal legt. Dieses Glanzglas entsteht, wenn Teer immer wieder erhitzt und abgekühlt wird, ist sehr brennbar und lässt sich mit normalem Kehren kaum entfernen. In diesem Stadium ist das Risiko eines Schornsteinbrandes am größten, und professionelle Reinigung oder der Austausch des Kanals ist manchmal die einzige sichere Option.
Kreosot ist gefährlich, weil es hervorragend brennt: Bei einem überhitzten oder funkenwerfenden Kanal kann die Ablagerung entzünden und einen Schornsteinbrand verursachen, bei dem Temperaturen weit über tausend Grad erreicht werden können. Ein solcher Brand klingt oft wie ein lautes Heulen oder Dröhnen und geht mit Funken und dichtem Rauch aus dem Schornsteinkopf einher. Dabei kann der Kanal reißen und das Feuer auf die Balken, die Dachkonstruktion oder die Fassade des Hauses übergreifen. Eine dicke Schicht verengt zudem den Kanal, verschlechtert den Zug und erhöht das Risiko von zurückschlagenden Rauchgasen und Kohlenmonoxid im Haus. Je weiter sich das Glanzglas aufbaut, desto schwieriger und teurer wird die Reinigung, und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziger überhitzter Heizvorgang ausreicht, um die Schicht zu entzünden. Achten Sie daher rechtzeitig auf die Signale eines verschmutzten Schornsteins und lassen Sie im Zweifelsfall kontrollieren wie oft Sie den Schornstein kehren lassen sollten. Wer den Aufbau strukturell begrenzen möchte, liest am besten auch wie Sie einen Schornsteinbrand verhindern für einen vollständigen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen.
Beim Heizen mit Holz entsteht in der Regel mehr Kreosot als bei Pellets, da Holzscheite mehr Feuchtigkeit und flüchtige Teerstoffe enthalten und häufiger unvollständig verbrennen. Besonders bei offenen Kaminen und beim Nachtbrennen mit gedrosselter Luftzufuhr kühlen die Rauchgase stark ab, was die Ablagerung beschleunigt. Pelletöfen arbeiten mit trockenen, gepressten Pellets und einer gesteuerten Luftzufuhr, wodurch die Verbrennung vollständiger ist und weniger Teer abgelagert wird. Dennoch ist kein System völlig frei von Ablagerungen: Auch ein Pelletofen setzt Ruß und Kondensat ab, besonders bei einem kalten Kanal, bei minderer Pelletqualität oder wenn der Ofen lange auf der niedrigsten Stufe läuft. Ein gut isolierter Abzug hilft, die Rauchgase warm zu halten, daher sollten Sie wann ein doppelwandiger Rauchkanal erforderlich ist bei einer neuen Installation in Betracht ziehen. Für Tipps zur täglichen Heizpraxis ist sicheres Heizen mit Holz oder Pellets eine nützliche Ergänzung. Bei einer harten, glasartigen Kreosot-Ablagerung hört das eigene Kehren auf: Schalten Sie dann einen Schornsteinfeger oder Installateur ein, denn dieses Glanzglas erfordert spezialisierte Reinigung, manchmal mit rotierendem Werkzeug, und eine Inspektion des Kanals. Die genauen Verpflichtungen rund um das Kehren und die Bescheinigungen unterscheiden sich zudem je nach Region und Gemeinde in Belgien und je nach Gemeinde in den Niederlanden, daher sollten Sie immer Ihre Gemeinde und Ihre Brandversicherung für die verbindlichen Regeln in Ihrer Situation konsultieren.
Zweifeln Sie an dem Zustand Ihres Schornsteins oder Rauchkanals? Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an und lassen Sie Ihre Situation fachkundig beurteilen.
Kreosot erkennen Sie an einer teerartigen, glänzenden oder körnigen schwarzen Schicht an der Wand des Rauchkanals, manchmal mit braunen Tropfen an Fugen. Ein matt brennendes Feuer, schnell schwarzes Glas und ein scharfer Teergeruch weisen ebenfalls auf Ablagerungen hin. Bei Zweifel lassen Sie den Kanal inspizieren.
Ja, Kreosot ist äußerst brennbar und die Hauptursache für Schornsteinbrände. Eine dicke Schicht kann bei hohen Rauchgastemperaturen entzünden und den Kanal zum Reißen bringen. Zudem verengt es den Durchgang und verschlechtert den Zug.
Sie vermeiden Kreosot, indem Sie nur trockenes Holz heizen, das Feuer gut durchbrennen lassen und nicht drosseln. Sorgen Sie für einen warmen, vorzugsweise doppelwandigen oder isolierten Kanal und einen korrekten Zug. Lassen Sie den Rauchkanal zudem mindestens jährlich kehren.
Leichte, rußartige Kreosot können Sie oft selbst mit einer geeigneten Kehrbürste entfernen. Klebriger Teer und vor allem hartes Glanzglas lassen sich so kaum entfernen und erfordern einen Fachmann mit speziellem Werkzeug. Bei einer dicken oder harten Schicht schalten Sie daher am besten einen Schornsteinfeger ein.
