Sauberer und sicherer
Wir erklären, wie Sie mit der richtigen Anfeuertechnik weniger Ablagerungen und Rauch erzeugen. Das senkt das Risiko eines Schornsteinbrands nachweislich.
Pelletofen mit größter Sorgfalt installieren lassen? In 5 Schritten ein Angebot.
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Geschrieben von Dries Nijs4 Min. Lesezeit
Bei der Schweizer Anfeuermethode legen Sie die großen Holzscheite nach unten und das Anfeuerholz nach oben, sodass das Feuer von oben nach unten brennt. Dieser Aufbau sorgt für eine schnellere, heißere und vollständigere Verbrennung mit weniger Rauch und weniger Creosot.
Die Technik, auch als Anfeuern von oben oder Top-Down-Methode bekannt, ist vor allem für Kaminöfen und offene Kamine gedacht. Bei einem Pelletofen steuert das Gerät die Verbrennung automatisch.
Die Schweizer Anfeuermethode ist eine Art des Heizens, bei der Sie das Feuer oben statt unten anzünden, sodass es von oben nach unten brennt. Sie legen die großen Scheite nach unten, kleineres Holz darüber und die Anzündhilfe mit Anzündern ganz nach oben. Die Flamme erwärmt so zuerst die oberste Schicht und die aufsteigenden Rauchgase ziehen durch diese heiße Zone, wo sie nachverbrennen. Das Ergebnis ist ein schnellerer Start, ein heißerer Kern und eine wesentlich sauberere Verbrennung. Diese Methode wird auch Anfeuern von oben genannt. Bei der klassischen Methode legen Sie den Anzünder nach unten, wodurch das frische Holz darüber zuerst schwelt und Gase freisetzt, bevor es heiß genug ist, um Flammen zu fangen. Genau in dieser Schwelphase entstehen der meiste Rauch und die meisten Ablagerungen.
2>Schweizer Methode versus klassische Methode
Wer von oben mit trockenem Holz anheizt, heizt heißer, sauberer und mit weniger Glanzruß im Schornstein.
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Fachkundige Beratung
Unser Team kennt Kaminöfen, Schornsteine und den passenden Zug aus der Praxis. Sie erhalten ehrliche Tipps, die in der Realität funktionieren.
Inspektion und Wartung
Wir prüfen und reinigen Schornsteine sowie Abgasrohre. So bleibt Ihre Anlage dauerhaft sicher und effizient im Betrieb.
Legen Sie zwei bis drei große, trockene Holzscheite nebeneinander auf den Boden des Brennraums.
Stapeln Sie darauf eine Schicht mittelgroßes Holz, quer zur unteren Schicht für ausreichend Luftraum.
Legen Sie ganz oben eine Schicht feines Anfeuerholz im Kreuzverband auf, sodass die Luft frei zirkulieren kann.
Platzieren Sie ein bis zwei Anzündhilfen oben auf dem Stapel und zünden Sie diese an.
Öffnen Sie die Luftzufuhr vollständig und lassen Sie das Feuer ruhig von oben nach unten durchbrennen.
Legen Sie erst dann Holz nach, wenn die erste Ladung weitgehend zu glühender Holzkohle heruntergebrannt ist.
Verwenden Sie ausschließlich trockenes, geprüftes Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt unter etwa 20 Prozent
Öffnen Sie die Luftzufuhr beim Anzünden vollständig für einen schnellen, heißen Start
Stapeln Sie das Holz locker, damit Flammen und Luft überall hingelangen
Vermeiden Sie Abfallholz, lackiertes oder behandeltes Holz sowie zu große, dichte Stapel
Drosseln Sie die Luft erst allmählich, wenn das Feuer gut brennt, niemals sofort vollständig
Lassen Sie den Schornstein jährlich reinigen und überprüfen
Der Vorteil liegt in der Verbrennungstemperatur. Beim Anzünden von oben erreicht das Feuer schneller eine hohe Temperatur, wodurch die teerartigen Stoffe in den Rauchgasen mitverbrennen, anstatt sich an der kalten Schornsteinwand niederzuschlagen. So entsteht weniger von diesem klebrigen Belag, der mit der Zeit hart und leicht entflammbar wird. Ein kaltes, glimmendes Feuer bewirkt genau das Gegenteil: Es erzeugt viele unverbrannte Partikel, die als Ruß und Teer im Schornstein haften bleiben. Neben einem saubereren Schornstein merken Sie die Top-Down-Methode auch an weniger Rauch aus dem Schornstein und an einer saubereren Scheibe Ihres Kaminofens, da weniger unverbrannte Gase gegen das Glas schlagen. Auch die Umwelt profitiert, denn eine heißere Verbrennung stößt deutlich weniger Feinstaub aus als ein glimmendes Holzfeuer. Wie sich diese Ablagerungen genau bilden, lesen Sie in unserem Artikel darüber, wie Creosot im Schornstein entsteht. Weniger Ablagerungen bedeuten direkt weniger Brennstoff für einen Schornsteinbrand, was das Herzstück beim brandsicheren Heizen mit Holz oder Pellets darstellt. Bemerken Sie dennoch viel Ruß, eine schwarze Innenseite oder einen starken Geruch, sind das häufig Anzeichen für einen verschmutzten Schornstein.
Die Schweizer Methode ist vor allem bei Kaminöfen, offenen Kaminen und Kassetteneinsätzen sinnvoll, da Sie dort selbst bestimmen, wie Sie das Holz stapeln und anfeuern. Bei einem Pelletofen bringt diese Methode nichts, da das Gerät Pellets und Verbrennungsluft automatisch dosiert und die Verbrennung selbst regelt. Ein Pelletofen startet über eine Glühspirale und hält die Flamme kontinuierlich auf einer geregelten Temperatur, sodass die Unterscheidung zwischen Anzünden von oben oder unten hier schlichtweg nicht existiert. Bei einem Pelletofen lohnt es sich mehr, auf die Qualität der Pellets und ein gut eingestelltes Verbrennungsprogramm zu achten. Nutzen Sie auch bei der besten Heiztechnik stets trockenes, geprüftes Holz, denn feuchtes Holz brennt kalt sowie rauchig und macht jeden Vorteil zunichte. Frische Holzscheite enthalten zu viel Feuchtigkeit, die erst verdampfen muss, bevor das Holz richtig brennt, und genau dieses Verdampfen entzieht Wärme und erzeugt Rauch. Eine gute Heiztechnik ersetzt zudem keine Wartung: Lassen Sie den Schornstein jährlich kehren sowie überprüfen und beachten Sie die Vorschriften Ihrer Gemeinde, Region oder Versicherung, da diese je nach Region variieren. In Belgien gilt in den meisten Gemeinden eine Kehrpflicht und es gelten die NBN-Normen für den Rauchabzug, aber die genaue Häufigkeit und die Bedingungen erfragen Sie am besten bei Ihrer Gemeinde oder Versicherung. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Sie mit der richtigen Qualität heizen, lesen Sie, wie Sie trockenes Holz erkennen, bevor Sie es in den Ofen legen. Für einen vollständigen Überblick zum sicheren Heizen hilft Ihnen auch unser Ratgeber zum Thema Schornsteinbrand vermeiden.
Wenn Sie zweifeln, ob Ihr Kaminofen oder Schornstein sicher und sauber funktioniert, lassen Sie ihn gerne überprüfen. Fordern Sie unverbindlich ein Angebot oder eine Beratung an und Sie wissen schnell, woran Sie sind.
Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns unverbindlich.
Die Schweizer Anfeuermethode ist eine Top-Down-Technik, bei der Sie große Holzscheite unten und das Anfeuerholz oben platzieren. Das Feuer brennt von oben nach unten, was für eine heißere und vollständigere Verbrennung mit weniger Rauch sorgt.
Ja, das Anfeuern von oben ist deutlich sauberer. Da die Rauchgase durch die heiße Flamme über dem Holz ziehen, verbrennen sie vollständiger. Dadurch entstehen weniger Feinstaub, weniger Ruß und weniger Creosot im Schornstein.
Nein, bei einem Pelletofen ist das nicht nötig. Ein Pelletofen dosiert Pellets und Verbrennungsluft automatisch. Die Top-Down-Methode ist für Kaminöfen und offene Kamine gedacht, bei denen Sie das Holz selbst stapeln und anzünden.
Nutzen Sie immer trockenes, gut gelagertes Holz mit einer Restfeuchte unter 20 Prozent. Nasses oder frisch geschlagenes Holz brennt kalt und rauchig, wodurch die Vorteile der Methode verloren gehen.
